Freitag, 1. Oktober 2010

Balade dans l'Hérault







Nirgendwo gleicht Frankreich mehr dem Wilden Westen als im Hérault. Die Landschaft ist weit, schroffe Berge am Horizont, alles sieht ein bisschen schäbig und verschlafen aus. Endlose Schlangen von leeren Tankwagen stehen in der Prärie. Die Bahnhofuhr von Paul Garnier Paris zeigt die stehen gebliebene Zeit an. Das Essen in der einzigen Beiz, die offen hat, ist soso-lala, die Bedienung ist freundlich. Der Hérault ist nicht meine Lieblingsregion, hat aber seinen eigenen Reiz.

Fotos: Bobby California

Kommentare:

  1. Danke für das Lob! Mein altes Powerbook hat den Geist aufgegeben. Ein genialer Computertüftler konnte mein Fotoarchiv retten und auf mein brandneues MacBook überspielen. Also dachte ich, ich poste mal ein paar Fotos zur Feier des Tages.

    AntwortenLöschen
  2. Wow! Macbook, sehenswerte Fotos, offenbar war mein Urteil, Du würdest nie was dazu lernen, doch etwas gewagt. Du bist ein echter Blogger! Coming next: Twitter? Foursquare? Und dann irgendwann vielleicht auch noch die Einsicht, dass Qualität nichts mit dem Medium zu tun hat? Und der Schritt aus der Anonymität?

    Es ist spannend, an Dir die Evolution des Bloggers zu beobachten. Keep walking!

    AntwortenLöschen
  3. Hi Ronnie, danke auch für Dein Lob. Um Deine Fragen zu beantworten: Auf das Selbstdarsteller-Medium Twitter kann ich gut verzichten (die Begründung findest Du in meinem Blogpost «The Beast and the Beauty»). Foursquare kenne ich nicht.

    «Und dann irgendwann vielleicht auch noch die Einsicht, dass Qualität nichts mit dem Medium zu tun hat»: Nö. Ich bin immer noch auf der Seite von McLuhan («The medium is the message»). Wieviel die Qualität mit dem Medium zu tun hat, habe ich in meinem Blog mehr als einmal festgehalten (siehe dazu die Blogposts «The Beast and the Beauty», «Ein kluger Arzt redet Klartext» und «Burgunder aus dem Tetrapack»).

    «Und der Schritt aus der Anonymität»: Das ist nicht nötig, weil ich gar nicht anonym auftrete. Ich zitiere mein Fremdwörterbuch (der Klassiker vom VEB Verlag Enzyklopädie Leipzig): «Anonym: namenlos, ungenannt, ohne Verfassernamen». Ich bin nicht namenlos: Mein Internet-Name ist Bobby California. In meinem Fall muss man richtigerweise von einem Pseudonym sprechen. Das werde ich behalten, es hat viele Vorteile. Es klingt auch besser als der Name, der in meinem Pass steht.

    AntwortenLöschen